Ein müdes Seufzen, die Augen fallen zu, und schwupps – wandert der Daumen in den Mund oder der geliebte „Nucki“ wird herbeigesehnt. „Als Zahnärztin kenne ich diesen Anblick nur zu gut. Für unsere Kleinsten ist das Nuckeln ein absoluter Urinstinkt. Es beruhigt, schenkt Geborgenheit und hilft beim Einschlafen“, weiß Zahnärztin Dr. Heike Fischer von didenta in Rheinberg. „Doch so friedlich das Bild auch ist: Irgendwann kommt der Punkt, an dem wir uns fragen müssen, wann aus der kindlichen Angewohnheit ein Risiko für die Zahn- und Kieferentwicklung wird“, so die Zahnärztin.
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