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Weisheitszahn-Operation: So läuft der Eingriff ab

Weisheitszahn-Operation

Eigentlich brauchen Menschen gar keine Weisheitszähne mehr. Anders als unsere Vorfahren, denen die Weisheitszähne beim Zerkleinern von rohem Fleisch und harten Wurzeln halfen. Unser heutiges Gebiss hat sich schon so weit zurückgebildet, dass kaum noch Platz für Weisheitszähne vorhanden ist. „Die meisten Menschen haben vier sichtbare Weisheitszähne, manche aber auch drei, zwei, einen oder gar keinen. Das liegt daran, dass dieser besondere Zahn oft im Kiefer bleibt und nicht in die Mundhöhle hindurch bricht. Bleiben Weisheitszähne im Kiefer, kann das zu Problemen führen: Der Zahn kann schräg aus dem Kiefer herauswachsen und schmerzhaft auf den benachbarten Zahn drücken. Auch kann ein Weisheitszahn die Wurzel des Nachbarzahns beschädigen“, so didenta-Zahnärztin Dr. Heike Fischer.

Wann muss ein Weisheitszahn raus – und wie läuft eine solche Operation ab? „Der Eingriff selbst ist schmerzfrei, Patientinnen und Patienten können entscheiden, ob sie sich lokal betäuben lassen oder eine Vollnarkose wünschen“, sagt Dr. Fischer. Bereits durchgebrochene Weisheitszähne können oftmals wie normale Zähne lediglich mit einer Zange gezogen werden. Bei einem noch im Kiefer liegenden Weisheitszahn ist die Sache etwas komplizierter: Hier wird das Zahnfleisch mit einem kleinen Skalpell geöffnet und zur Seite geklappt. Dann zerteilt die Zahnärztin vorsichtig den Zahn, entfernt die einzelnen Stücke und sterilisiert die Wunde. „Anschließend werden die geöffneten Zahnfleischränder wieder zusammengeklappt und vernäht. Wenn nach der Operation die Wunde schmerzt, das Gesicht anschwillt oder sich blaue Flecken bilden, helfen Schonung, Kühlung und leichte Schmerztabletten. Die Folgeerscheinungen lassen meist schon nach ein paar Tagen deutlich nach“, so Heike Fischer.

Gründliche Nachsorge und gute Vorbereitung sind wichtig bei Weisheitszahn-OPs

„Mögliche Komplikationen lassen sich minimieren, wenn man sich gründlich auf die Operation vorbereitet und die empfohlene Nachsorge gewissenhaft durchführt“, ergänzt Dr. Rosi Lewandowski.  „In einer Vorbesprechung in unserer Praxis klären wir mit Ihnen alle Fragen zu dem Eingriff“. 

Bei Ihnen ist eine Weisheitszahn-OP geplant, Sie haben Fragen zum Ablauf oder möchten wissen, wie Sie sich nach dem Eingriff verhalten sollen? Sprechen Sie unser Team bei Ihrem nächsten Praxisbesuch in Rheinberg gern darauf an, wir beraten Sie kompetent und professionell.

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