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Kinderzahnheilkunde: Was bringt die Fissurenversiegelung?

Sind bei Kindern die ersten bleibenden Backenzähne durchgebrochen – etwa im Alter von sechs Jahren - dann raten wir von didenta zur so genannten Fissurenversiegelung. Der Grund: Die Fissuren und Grübchen auf den Kauflächen sind mögliche Brutstätten für Karies. Gründliches Zähneputzen allein reicht oft nicht aus, um empfindliche Kinderzähne vor Karies zu schützen. „Zähne, die frisch durchgebrochen sind, gelten als sehr anfällig. Ihr Schmelz ist noch wenig widerstandsfähig und eine Versiegelung würde das ‚Gebirge‘ ein wenig abflachen“, erklärt didenta-Zahnärztin Dr. Heike Fischer. 

Ob eine Fissurenversiegelung notwendig ist, hängt von drei Faktoren ab: Wie die Ernährung des Kindes ist, wie gründlich die Zähne geputzt werden und wie ihre Anatomie ist, wie tief also die Fissuren sind. Zur Vorbeugung vor Karies ist eine Fissurenversiegelung fast immer sinnvoll, denn Karies gehört nach wie vor zu den häufigsten Zahnkrankheiten.

"Empfehlenswert ist eine Versiegelung der kariesfreien Backenzähne vor allem dann, wenn das Kind an anderen Zähnen schon Karies hat", sagt Dr. Heike Fischer. Durch die Versiegelung kann das Kariesrisiko bei den gesunden Zähnen minimiert werden. Besonders wichtig ist eine Fissurenversiegelung auch, wenn Kinder feste Zahnspangen tragen, die das Zähneputzen erschweren.

Wie wird eine Fissurenversiegelung überhaupt durchgeführt?

Nur kariesfreie Zähne werden versiegelt, daher steht eine gründliche zahnärztliche Untersuchung am Anfang der Behandlung. "Nach der Grunduntersuchung durch unsere Zahnärztinnen werden die Zähne gründlich gereinigt, und der Zahnschmelz wird mit Phosphorsäure angeätzt", erklärt Dr. Heike Fischer. Danach wird der zu behandelnde Zahn trockengelegt, entweder mittels Watteröllchen oder eines sogenannten Kofferdams, einer elastischen Folie, die über die Zähne gezogen und mit einer Klammer befestigt wird. Die eigentliche Versiegelung dauert etwa eine Viertelstunde. Ist der Zahn trocken, wird dünnflüssiger Kunststoff aufgetragen, der sich auf der Zahnoberfläche ausbreitet und in die Vertiefungen läuft. Dann wird er mithilfe eines speziellen Lichts ausgehärtet, der Zahn anschließend poliert und ein Fluoridgel aufgetragen.

Ob alle Backenzähne in einer oder in mehreren Praxisbesuchen versiegelt werden, hängt davon ab, wie gut die Kinder mitmachen.

In unserer modernen zahnärztlichen Praxis didenta in Rheinberg verfügen wir über die nötige Expertise und das Fachwissen, um Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Kinderzahnheilkunde und Prophylaxe eine optimale und angstfreie Behandlung zu ermöglichen. Gern beantworten wir Ihre Fragen dazu. Sprechen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch in Rheinberg gerne darauf an.

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